Bündnis Rosenheim gegen Armut: Aufruf zur Demonstration

Samstag, 8. Oktober, 12:00 Uhr, Bahnhof

Die Preise steigen, die Menschen werden ärmer. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine schießen die Kosten für das Leben in die Höhe. Vor allem Benzin, Erdgas, Strom und Lebensmittel sind so teuer, dass Heizen, Essen und Mobilität zum Luxus werden.

Gleichzeitig melden große Unternehmen Rekordgewinne. Dividenden sind so hoch wie nie, und die Reichen werden immer reicher.

Wir, das Bündnis Rosenheim gegen Armut, wollen zeigen, dass es so nicht bleiben kann. Wir stellen Forderungen an die Politik und machen klar: Das Geld ist da, es ist nur ungerecht verteilt.

Schließt euch unserem Bündnis an, um klar zu machen, dass die Politik den Menschen dienen muss. Wir werden nicht dabei zusehen, wie die Krise die ärmere Hälfte der Bevölkerung noch ärmer macht. Wir wollen zeigen: Es gibt Alternativen. Mit Abstand nach rechts tragen wir unseren sozialen und solidarischen Protest auf die Straße.

Wir fordern:

  1. Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel aussetzen
  2. Höhere Löhne
  3. Gas- und Strompreisdeckel für private Haushalte und kleine Unternehmen
  4. Keine Strom- und Gassperren
  5. Monatliche Hilfszahlungen für die, die es brauchen
  6. Mietpreisbremse und Begrenzung von Mieterhöhungen
  7. Schuldenbremse aussetzen
  8. Das 9-Euro-Ticket muss zurückkommen
  9. Einführung einer Übergewinnsteuer
  10. Begrenzung neuer fossiler Infrastruktur